Austrian Cross Country Championship (ACC) Take-off in Launsdorf, Kärnten 

Tuesday, May 03, 2011 7:07:00 AM

Der steirische Kawa-Pilot Seppi FALLY gewinnt als Cross-Country Quereinsteiger den Auftakt der größten Österreichischen Offroad-Serie in Launsdorf vor den beiden Ex-ACC-Champs Rudi PÖSCHL (Tirol, Husaberg) und Mario HIRSCHMUGL (Stmk., KTM).

 

Der Auftakt zur bereits achten ACC Saison fand unter perfekten Strecken-, und Wetterbedingungen in Launsdorf, nahe St. Veit an der Glan statt, und vor den Augen von über 1.000  Zuschauern vor Ort  lieferten sich die Protagonisten der ACC ein spannendes Face-Off. Der ursprünglich aus dem Motocross-Sport stammende Seppi Fally konnte sich dabei in der Pro-Class gegen seine CC-erfahrenen Kontrahenten durchsetzen  und die Tageswertung-, wie auch die Meisterschaftsführung mit einem Laufsieg für sich beanspruchen.

 

Spannendes ACC Auftaktrennen

Es war ein Rennen, das an Spannung kaum überbietbar zu sein schien: Ständige Führungswechsel, Rutschgefahr durch kurze Regenschauer, welche die zirka vier Kilometer lange Strecke ständig leicht und auf natürliche Weise bewässerten, und attraktive Zweikämpfe in allen Leistungsklassen aufgrund einer sehr großen Leistungsdichte boten einen mehr als würdigen Auftakt zu Österreich’s Cross Country Meisterschaft 2011.

 

Sehr viele Menschen vor Ort

Satte 382 Starter, verteilt auf 10 Leistungsklassen und 3 Läufen gingen am Samstag, dem 30. April erstmals heuer auf eine ACC-Strecke. Es war gleich zu Beginn klar, daß die Teilnehmer, quer durch alle Leistungs-, wie auch Könnensstufen, ihre „Hausübungen“ über die Winter hin gemacht zu haben schienen, denn das Leistungsniveau war durchwegs hoch und die Dichte im Feld war größer denn je zuvor auf einer ACC.

 

MX Speed rules

Ausgerechnet aber ein „Quereinsteiger“ aus dem Motocross-Lager, Seppi FALLY, konnte auf dem schnellen und stark drehenden Kurs seine Pace am Besten umsetzen und gewann nach den üblichen 2 Stunden CC-Renndauer mit 18 Runden und einem Vorsprung von knapp einer Minute vor dem Tiroler Husaberg Piloten Rudi PÖSCHL und dem ACC Titelverteidiger 2010, Mario HIRSCHMUGL, der mit Orthese und einem frisch gerissenen Kreuzband antrat, um nicht gleich zu Saisonstart wertvolle Punkte für die heurige ACC Meisterschaft liegenzulassen. Er sah die schwarz-weiß karierte Flagge ca. 01min 30“ als Dritter hinter Pöschl. „Mein kaputtes Knie tut jedesmal verdammt weh, wenn man den Fuß belastet, auch mit schützender Schiene. Ich war heilfroh, als ich nach den 2 Stunden das Ziel sah und freue mich sehr über den dritten Platz, der mir alle Chancen für die weitere Cross-Country Meisterschaft offen läßt“, so Hirschmugl, der sich seinen Operationstermin noch offen läßt.

 

Pech und kühle Weichteile für den Lokalmatador

Der Platzhirsch und vielfache österreichische Enduro Staats-, und Europameister Werner Müller durchlebte ein durchwegs durchwachsenes Heimrennen: Nachdem seine spansiche GasGas Enduro technisch nicht auf Trab kam, kaufte er sich mit Hilfe seines Haptsponsors „Helohaus“ am Tag vor dem Rennen kurzum eine Husaberg 300 2 Takt Enduro (Made in Mattighofen, AUT) und konnte auf Anhieb mit dem neuen Gerät im Spitzenfeld mitmischen - bis zum Boxenstopp nach ca. einer Stunde, bei dem ihm ein inkontinenter Tankstutzen eine volle Ladung Treibstoff in den Schritt tankte. Danach war umgehendes Reinigen und Duschen angesagt und so verlor Müller auch beim dritten Versuch sämtliche Chancen auf ein Topergebnis auf einer ACC.

Der zweite Kärntner Hoffnungsträger, Markus Tischhart (KTM), landete auf Platz fünf in der XC-Pro Klasse.

 

Reger Zustrom zur ACC auch in Saison Nummer acht

Im nun bereits achten Jahr ihres Bestehens erfreuen sich die Austrian Cross Country Championships weiterhin regem Zustrom. Vor allem in den Einsteiger-, und den Sportfahrerklassen konnten auch beim Auftakt 2011 viele Debütanten begrüßt werden. Europa’s Cross Country „Erfinder“ und ACC Lizenzpartner von Promotor FLATOUT, Ulrich HANUS, selbst vor Ort: „Es ist sehr schön, zu beobachten, wie sich das Niveau der Österreichischen Serie immer weiter entwickelt und unser unkompliziertes, für jeden leistbares Reglement jährliche Zuwächse an Teilnehmern und Sponsoren bringt. Die technisch eher anspruchsvolle Kursgestaltung paßt sehr gut zur Topographie Österreichs und fordert einen Motorrad-Sportler auf der ganzen Linie. ACC heißt vor allem Spaß für alle. Wenn dazu auch noch viele wertvolle Serien-Preise, bis hin zu einem KTM-Sportfahrervertrag für den Sieger der XC Pro Lites Klasse warten, ist klar, warum so viele Athleten der ACC ihr Vertrauen schenken.

Stillstand ist Rückschritt: Dank neuem Intervall-Startsystem konnte auch der Sicherheitsaspekt weiter verbessert werden, die Staus und Engpässe gleich nach dem Le Mans Start werden dadurch zusätzlich entschärft.

 

Schon sehr bald geht’s weiter mit ACC-Lauf Nr. 2 in Oberösterreich

n bereits drei Wochen werden die ACC-Karten in Mattighofen neu gemischt: Vor den Toren KTM‘s und unter der bewährten Führung des Motorsportclubs wartet am Samstag, dem 21. Mai die Mutter aller Österreichischen Cross-Country Strecken auf die ACC-Rider. Abwechslungsreiche, technisch und konditionell fordernde Kursgestaltung sowie äußerst professionelles Rennmanagement bieten den würdigen Rahmen für die zweite Station der heurigen Austrian Cross Country Championships.

 

Noch mehr Infos, gefällig?

Alle weiteren Infos, die Resultate aller weiteren Läufe samt aller Einzelrundenzeiten, Abstände und den detaillierten Meisterschafts-Ständen, viele Bilder, bzw. generell alles rund um’s Thema Cross Country gibt’s ständig up-to-date auf der offiziellen Website: www.cross-country-at

 

Quelle: cross-country.at 

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